
Baumaschinenverleih Bad Oeynhausen
Der alte Baumaschinenverleih versteckt sich in einer kleinen Häuserschlucht mitten in der Stadt. Nahezug unberührt stehen dort alte Baumaschinen herum und verschwinden langsam aber sicher im Brombeer-Dickicht.
Lesezeit
- Region
- NRW
- Zustand
- Natürlicher Verfall
- Risiko
- Mittel
- Vandalismus
- Gering
- Besucht am
- 08.2023August 2023
Kapitel 01 · Die Geschichte
Über diesen Ort war mir überhaupt nichts bekannt, außer dass ich hier schon etliche Male dran vorbeigefahren bin und sich hier überhaupt nichts zu verändern scheint. Während ich hier fotografiere, kommt von der Einfahrt her auf einmal ein lautes "Hallo, was machst du hier?" auf mich zu.
Ich drehe mich um und ein älterer Mann kommt mir entgegen. Er möchte wissen, was ich hier mache und ich zeige ihm meine Aufnahmen. Wir kommen ins Gespräch und er beginnt damit, mir seine und die Geschichte dieses Ortes zu erzählen. Er habe lange diesen Baumaschinenverleih geleitet, bis er dazu körperlich nicht mehr in der Lage war. Seitdem müsse er sich mit andauernden Einbrüchen auf seinem Gelände herumschlagen und Fenster und Türen neu verschließen.
Kapitel 02 · Der Besuch
Ich weiß gar nicht, wie oft ich an diesem kleinen Lost Place bereits vorbeigefahren bin, ohne dort wenigstens mal einen vorsichtigen Blick zu riskieren. Nun habe ich es aber doch endlich geschafft und mir den alten alten Baumaschinenverleih einmal genauer angeschaut. Durch eine schmale Einfahrt geht es in einen Hinterhof, auf dem einige alte Baumaschinen ihr tristes Dasein fristen.
Alle Maschinen sind umwachsen von Brombeeren und anderen Ranken. Wenn dort bald niemand eingreift und das ganze Gewächs zurückschneidet, wird man in wenigen Monaten wohl nichts mehr von den Maschinen sehen können.
Ich schaue mich in Ruhe um und mit jedem Foto, das ich mache, entdecke ich neue schöne Details. Obwohl dieser Ort überschaubar groß ist, gibt es hier viel zu entdecken. Die Pflanzen lenken stark ab und man muss sich erstmal auf die Umgebung einlassen.
Kapitel 03 · Die Galerie
Da draußen warten noch mehr.
Zehn verlassene Orte, recherchierte Geschichten und über 100 Fotografien in „Lost Places in Nordrhein-Westfalen".


